Wasserrecycling Zwei-Behältersystem

Schema:

Funktionsbeschreibung:


Das Kanalwasser wird über den Saugschlauch aufgesaugt und in den Schlammbehälter befördert. Das Schlammwasser wird dann über das selbstreinigende Rückspülfilter (automatisch höhenverstellbar - paßt sich jeweils der Wasserhöhe im Behälter an) in den Wasserbehälter gefördert (1. Reinigungsvorgang).
Von dort gelangt das Wasser durch eine Kreiselpumpe an die Feinsandabscheider und wird nach der Endreinigung wiederum in den Vorratsbehälter eingepumpt. Aus dem Vorratsbehälter wird das Wasser der Hochdruckpumpe zugeführt und gelangt über den Hochdruckschlauch und die Kanalreinigungsdüse zur Reinigung in den Kanal. mehr Info

Wasserrecycling Ein-Behältersystem

Die Anlage basiert auf dem Prinzip der physikalischen Wasserausreinigung. Sie besteht aus 7 REINIGUNGSSTUFEN und den nachfolgenden 3 Hauptkomponenten:

  • Sedimentation (physikalische Schwerkraftabscheidung)
  • selbstreinigender Wasserdurchlauf mit Verschlussglocke
  • Zyklonanlage (Zentrifugalabscheidung)

Beschreibung der 7 Reinigungsstufen:

1. Stufe: GROBABSCHEIDEWAND
trennt Grobstoffe (Steine, Dosen, etc.) ab und hält diese im Schlammabteil (hinterer Bereich) zurück

2. Stufe: SEDIMENTATION
nach dem Durchlaufen der Grobabscheidewand tritt das Schlammwasser in eine Beruhigungszone ein. Hier trennen sich Schlamm-, Feststoff- und Sandpartikel mittels physikalischer Schwerkraftabscheidung und sinken zu Boden (vorderer Bereich des Schlammbehälters)

3. Stufe: SELBSTREINIGENDER WASSERDURCHLAUF MIT VERSCHLUSS- GLOCKE
dient als weitere Sandabscheidestufe sowie zur Wassereinleitung in die Hauptkammer des Wasserbehälters und von dort in die weiteren Reinigungsstufen.
Die Selbstreinigung des Wasserdurchlaufs erfolgt ständig entgegen der Fließrichtung. Das Reinigungswasser wird mittels Kreiselpumpe kontinuierlich aus dem Recyclingwasserkreislauf bereitgestellt.

Wasserbehälter
bestehend aus zwei integrierten Kammern, der Hauptkammer und der Pumpenkammer:

Hauptkammer
als Durchgangskammer während der Wasseraufbereitung und zur Aufnahme von überschüssigem Wasser aus der Pumpenkammer

Pumpenkammer
als Vorratskammer für das gereinigte und aufbereitete Spülwasser für die Hochdruckpumpe sowie für das Betriebswasser der Wasserringpumpe. Überschüssiges Wasser wird bei komplettem Füllstand der Pumpenkammer in die Hauptkammer zurückgeleitet.

Verschlussglocke des Wasserdurchlaufs
öffnet sich automatisch bei eingeschaltetem Wasserrecycling. Verschließt den selbstreinigenden Wasserdurchlauf und somit die gesamte Wasserrecyclinganlage vollständig bei der Durchführung von reinen Saugarbeiten, Fettabscheiderentleerung, Grubenentleerung o.ä. Eine Verunreinigung der Recyclinganlage mit den abgesaugten Medien wird so ausgeschlossen.

4. – 7. Stufe: FEINSTSANDABSCHEIDUNG

Kreiselpumpe
transportiert das vorgereinigte Wasser aus der Hauptkammer in die Sandabscheidestufe. Gleichzeitig wird das Reinigungswasser für den selbstreinigenden Wasserdurchlauf in die Spülleitung eingespeist.

Zyklonanlage (Zentrifugalabscheidung)
trennt unter Druckbeaufschlagung (Kreiselpumpe) physikalisch durch Zentrifugalkraft den Fein- und Feinstsand vom Wasser. Die abgeschiedenen Teilchen werden ausgetragen und automatisch in den Schlammbehälter zurückgeführt. Das gereinigte Wasser wird nach einem vierfachen Durchlauf der Zyklonanlage über Hauptkammer und Pumpenkammer schließlich der HD-Pumpe bereitgestellt.

Systemsteuerung:

Die gesamte Wasserrecyclinganlage arbeitet kontinuierlich, ohne Unterbrechung während des Sauge und Spülbetriebes. Alle Prozesse werden über die SPS CAN – BUS - Computersteuerung vollautomatisch gesteuert und überwacht. Eine manuelle Steuermöglichkeit des Systems ist zusätzlich vorhanden.

Reinigung:

Alle im Laufe des Recyclingprozesses vom Wasser abgetrennten Partikel werden automatisch in den Schlammbehälter zurücktransportiert. Der Wasserdurchlauf ist vollautomatisch kontinuierlich selbstreinigend. Reinigungsprozesse der Recyclinganlage sind nicht erforderlich. mehr Info

Schema: