Elektronische Drehzahl- und Druckregulierung (SPS-Steuerung)

CAN-BUS-System

für Kanalreinigungsfahrzeuge. Durch die elektronische Drehzahl- und Druckregulierung (SPS-Steuerung) wird erreicht, daß das erzeugte Druckwasser der Hochdruckpumpe ausschließlich in den Kanal eingebracht und nicht über das Druckregelorgan vergeudet wird.

Vorteile:

  • Motorschonung
  • optimale Drehzahlwahl der Antriebsmaschine, dadurch geringer Verschleiß
  • erhebliche Kraftstoffersparnis
  • starke Geräuschminderung
  • geringer Verschleiß des Druckregelorgans und der Hochdruckpumpe
  • konstante Drehzahl bei unterschiedlicher Leistungsabnahme
  • einfache Bedienweise durch elektronische Überwachung, Entlastung des Bedieners
  • wartungsfreie Steuerungsanlage
  • Schutz und Sicherheit für Aggregate

 

 

 

Elektronische Drehzahl- und Druckregulierung (SPS) mit Kontroll- und Fehlerdiagnosesystem.
In Verbindung mit der SPS besteht auch die Anschlußmöglichkeit eines Meterzählwerks für den Hochdruckschlauch.

 

Anzeigemöglichkeiten (indiviudell erweiterbar)

Standard
Meldungen:
Drehzahl, Druck


Störungen:
Luftmangel, Wassermangel, Übertemperatur und Kühlwasser Vakuumpumpe, Wasser in der Abscheidekammer, Wasserbehälter voll, Schlammbehälter zu wenig Wasser


Fehler:
Druckschalter defekt (Kreiselpumpe), Drucksensor defekt, Kreiselpumpe I zu wenig Druck, Filterläufer nicht bestromt, Defekt Eingangs- / Ausgangsmodul, Gasmotor überprüfen

Beschreibung Drehzahlregelung:

Bei eingeschalteter Drehzahlregelung bringt die Steuerung über einen Stellmotor die Motordrehzahl des Fahrzeugs auf die am Wahlschalter vorgewählte Größe.

Am Wahlschalter kann in 10 Stellungen zwischen erhöhtem Standgas und der Maximaldrehzahl des Aufbaus gewählt werden.

Die Elektronik hält auch bei unterschiedlicher Belastung des Antriebsmotors exakt die vorgewählte Drehzahl.

Beschreibung Druckregelung:

Bei eingeschalteter Druckregelung steuert die Elektronik die Motordrehzahl so, daß bei vorhandener Düsenbestückung entweder der vorgewählte Druck oder die maximale Drehzahl erreicht wird.

Am Wahlschalter kann in 10 Stellungen zwischen 40 bar und dem größten von der Pumpe zulässigen Druck gewählt werden.

Die Elektronik hält auch bei unterschiedlicher Belastung des Antriebsmotors exakt den vorgewählten Druck.

Zusätzlich ist bei dieser Funktion eines Überwachung des Sicherheitsventils integriert. Sollte bei eingeschaltetem Druck Wasser am Ventil überströmen, verringert die Steuerung die Motordrehzahl und damit die geförderte Wassermenge. Somit vermindert sich bei gleicher Düsenbestückung der Druck und das Sicherheitsventil schließt.
Durch diese Überwachung ist sicher gestellt, daß das Wasser, das durch die Hochdruckpumpe gefördert wird, auch dem Hochdruckschlauch und der Düse zugeführt wird. Dadurch wird kein überschüssiges Wasser über das Sicherheitsventil vergeudet und der Ventilsitz und Kegel unterliegen keinem Verschleiß mehr.